EuGH-Urteil: Netzagentur verliert gegen Google im Gmail-Streit

EuGH-Urteil: Netzagentur verliert gegen Google im Gmail-Streit

Kurzmeldung:

Das EuGH hat heute das Urteil im Rechtsstreit zwischen Bundesnetzagentur und Google entschieden (AZ: C‑193/18 – in den Medien genannter  „Gmail-Streit“):

Gmail ist kein „elektronischer Kommunikationsdienst“ im Sinne des EU-Rechts und unterliegt somit nicht den für elektronische Kommunikationsdienste entsprechenden Bestimmungen.

Das Urteil in Deutscher Sprache ist hier zu lesen.

5G-Versteigerung beendet – Bund nimmt 6,55 Milliarden Euro ein

5G-Versteigerung beendet – Bund nimmt 6,55 Milliarden Euro ein

Über 12 Monate wurde um die 5G-Frequenzblöcke gerungen. Gestern, am Mittwoch, endete die zähe Auktion mit einem unerwartet hohen Ertrag für den Bund:

6.549.651.000 Euro – also rund 6,55 Milliarden Euro

Die 5G-Frequenzen gingen an:

  • Telekom (13 Blöcke für rd. 2,17 Mrd. Euro)
  • Vodafone (12 Blöcke für rd. 1,88 Mrd. Euro)
  • Telefónica Deutschland (9 Blöcke für rd. 1,42 Mrd. Euro)
  • 1und1 Drillisch (7 Blöcke für rd. 1,07 Mrd. Euro)

1und1 Drillisch ersteigert damit zum ersten Mal eigene Frequenzen für den Mobilfunk. Als „Neuling“ erhielt 1und1 übrigens Sonderkonditionen beim Ausbau in der Fläche.
Durch diesen 4. Anbieter im Mobilfunkmarkt erhöht sich der Wettbewerb um die Mobilfunk-Kunden.

Die Abkürzung 5G steht für 5. Mobilfunkgeneration. Durch den schnelleren Download und die verbesserte Reaktionzeit (Latenz) können Daten nahezu in Echtzeit verarbeitet werden. Diese Grundlagen werden für neue technische Entwicklungen benötigt, z. B. dem Autonomen Fahren oder die Produktionssteuerungen, aber auch in der Telemedizin („Fern-Operationen“).

Die Zukunft hat begonnen 😉

Quelle: Bundesnetzagentur